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  Nepal
 


Nepal

Von nicht wenigen wird guter Nepalese als das beste Haschisch der Welt bezeichnet. Das gebirgige Land bietet eine ideale Gedeihfläche für hochpotentes Indica. Seit Jahrtausenden wächst das Gras hier wild, wird aber natürlich auch extra für die Dope-Herstellung angebaut. Generell gilt dabei: umso höher und abgelegener ein Hersteller haust, umso qualitativer ist dann auch seine Ware. 
Die Pflanzen können in Nepal 3 bis 4 Meter hoch werden und sehen fast wie kleine Tannen aus. 


      Ganja "Tanne" in Nepal

Der Schmuggel nach Europa begann in den 60er Jahren. Bald konnte sich der Nepalese einen erstklassigen Ruf erarbeiten und fand viele Liebhaber. In den 70ern galt Nepal als ein Mekka für Hippies und Schmuggler. Selbst in der Hauptstadt Kathmandu gab es kein Verbrechen und bis 1973 auch noch kein Gesetz gegen das Rauchen von Marihuanaprodukten. 
Die Europäer brachten Siebe nach Nepal, wodurch die Qualität der Handreibung verbessert werden konnte.


     Nepalese beim Hasch reiben

Erst Mitte der 80er Jahre gab es eine große Inquisition gegen den Handel mit Haschisch. Die USA drohten, Nepal alle Hilfsgelder einzufrieren und somit musste der König handeln. Fast alle Europäer wurden festgenommen und Einheimische wurden in Gefängnissen gefoltert, um Namen preiszugeben. Dadurch hörte sich auch der Schmuggel nach Europa ab 1986 auf, bzw wurde auf ein Minimum reduziert.


            Die Hauptstadt Kathmandu

Im Jahr 1994 brach in Nepal der Bürgerkrieg aus und gleichzeitig nahm auch der Schmuggel und die Erhältlichkeit in Europa wieder zu. Zum Hintergrund des Bürgerkrieges: die maoistische (kommunistische) Partei, bestehend aus linken Rebellen, begann einen Krieg gegen das traditionelle Königshaus. Ziel war dabei die Demokratisierung des Landes und die Abschaffung des Kasten-Systems, das Menschen in Klassen einteilt. 
Und wie wir wissen, wird Krieg eben meist auch mit Drogen finanziert. Die Maoisten haben dabei auch vor terroristischen Attacken nicht halt gemacht (nicht etwa dass das Könighaus besser wäre, aber naja). Touristen wurden aber immer verschont, sie mussten bei Wandertouren lediglich einen kleinen Zoll übergeben. 


              Transport der frischen Ernte

Im Jahr 2002 beherrschten die Maoisten bereits 55 von 75 Bezirken des Landes. Als der König das Parlament beschuldigte, keine Lösung des Problems erreicht zu haben, versuchte er, das Parlament abzusetzen und weiterhin allein zu regieren. Dies erwies sich allerdings als Fehler, da das Volk kein Vertrauen mehr hatte. Somit wurde der König 2006 abgesetzt und auch in Nepal hielt die Demokratie Einzug. Der Bürgerkrieg war damit zu Ende und die Maoisten zogen sich zurück, ohne selbst zu regieren.


     Haschisch-Shop in Kathmandu (1973)

Man kann nicht über Haschisch in Nepal sprechen, ohne den Namen Joseph R. Pietri zu erwähnen. Pietri war neben Howard Marks einer der legendärsten Schmuggler und wurde zurecht als "König von Nepal" bezeichnet. Er und seine Organisation ließen ganze Dörfer und Städte in diesem extrem einkommensschwachen Land für sich arbeiten. Bei der Großrazzia in den 80ern wurde er jedoch verraten, erwischt und anschließend festgenommen.


  Howard Marks & "König v. Nepal" Joe Pietri

Die besten Qualitäten stammen übrigens aus den ländlichen Bezirken im Süden des Landes (zB Ataram).
In der Hauptstadt Kathmandu soll man auch als Tourist gutes Hasch bekommen haben, im Touristenort Pokhara erhielt man dagegen meist mittelmäßiges Charas.


 Heiliger Baba im Hasch-Nebel

Außerhalb von Holland ist Nepalese allerdings eher selten und sollte "mit Vorsicht" genossen werden. Meistens wird es sich bei dem schwarzen Hasch, das als Nepalese angeboten wird, in Wirklichkeit um den billigeren Afghanen handeln.

 
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