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  Libanon
 


Libanon

Die Geschichte des kommerziellen Hasch-Handels mit Europa begann im Libanon Anfang der 70er Jahre. Obwohl das Land sehr klein ist, konnte es sich schnell zum   3. größten Haschischexporteur (hinter Marokko und Afghanistan) etablieren.
Bereits in den 60er Jahren hatten Berühmtheiten wie   Schauspielerin Romy Schneider von klebrigem, ausgezeichnetem rotem Hasch, das ihnen bei ihren Reisen in den Libanon angeboten wurde, berichtet.


Das Anbau- und Verteilersystem im Libanon der 80er Jahre war beeindruckend: riesige Felder und Fabriken, vollautomatische Siebe, riesige LKWs zum Abtransport, straffe Handelsorganisation der Banden usw.


           extrem klebriger Roter bester Qualität

Weniger beeindruckend wurde aber leider die Qualität des Roten Libanesen. Das Hasch wurde mit allen möglichen Bindemitteln gestreckt und wurde in richtig guter Quali zur Seltenheit. Möglicherweise fing der Libanon an, nur noch Harzpulver zu exportieren (evtl. leichter zu schmuggeln und man spart sich die Pressung), welches dann von europäischen Wiederverkäufen mit einem (oder mehreren) Binde- und Streckmittel(n) nach Wahl zusammengemengt wurde.


             Grasfeld im Beeka Tal mit roter Erde

Der Haschschmuggel finanzierte ohne Frage den von 1975 - 1990 andauernden Bürgerkrieg im Libanon. Mit dem Ende des Krieges und der Besatzung Syriens im Libanon hörte sich in den 90ern auch der Anbau und Schmuggel im großen Stil auf. Die meisten Bauern stiegen auf den Anbau von herkömmlichem Obst und Gemüse um.


           trocken geerntetes Gras (Indica)

Danach war Libanese nur noch sehr schwer erhältlich, und wenn, dann meist veraltet oder/und von minderer Qualität. 
Als 2006 erneut Bürgerkrieg im Libanon ausbrach und viele östliche Teile des Landes unter Herrschaft der Hisbollah standen, wussten die Feldbauern, welche Zeit nun angebrochen war und welchen Samen sie nun wieder säaen konnten.


       die Bauern wussten, was wieder zu säaen war! 

2007 gab es die größte Cannabisernte im Libanon seit ca. 15 Jahren. Die Polizei versuchte zwar, Felder niederzubrennen, hatte gegen die von der Hisbollah mit Waffen ausgestatteten Dorfbewohner aber keine Chance. Man kann den Bauern keinen richtigen Vorwurf dafür machen, dass sie eher auf Seiten der Hisbollah stehen. Der Cannabisanbau hat auch im Libanon eine sehr lange Tradition und hilft den Bauern, sich wenigstens etwas Wohlstand leisten zu können.
Es ist mit Freude zu vernehmen, dass der Rote guter Qualität ein echtes Comeback zu feiern scheint!


                 Haschisch-Bauer im Libanon
 
Generell unterscheidet man im Libanon kaum Sorten und auch nur 4 Qualitäten. Wobei die 1. Siebung der besten Qualität das Land wohl nie verlassen dürfte.

 
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