World of Resin
  Indien Sorten
 

Charas 

Farbe:
mittleres bis dunkles braun

Geruch/Geschmack: würzig und süßlich, deutlich erkennbar

Effekt: nicht zu starkes stoned-sein mit psychedelischer Note

Konsistenz: von sehr weich bis steinhart

Preis in A'dam: ca. 6 Euro - 10 Euro / 1g

Erhältlichkeit in A'dam: öfter erhältlich





Charas muss in Coffeeshops als Sammelbegriff für indisches, von Hand geriebenes Hasch herhalten, dessen Herkunft nicht genau bestimmt werden kann, oder das aus einer unpopulären Provinz stammt. Qualität und Frische können dabei natürlich stark variieren. Es ist ganz normal, dass Charas öfter einige Samen- und Blätterteile der Pflanzen enthält, da es die Inder mit der Handreibung nicht immer ganz so genau nehmen. Zu hoch sollte der Anteil aber definitiv auch nicht sein.

In Indien wird Charas traditionell in Dosen zum Gewicht von         1 Tola verkauft. Eine Tola sind ca. 10g und kostet umgerechnet etwa 5 - 10 Euro (bei kleinen Mengen). Oft bekommt man dabei nicht eine Qualität, sondern mehrere Qualitäten die zu einem Produkt vermengt wurden.


   Arbeiterin beim Reiben von Charas (Parvati-Tal)

Generell ist das weiche Charas der harten Ware vorzuziehen. Das harte Haschisch aus Indien kommt üblicherweise in der Form einer Stange auf den Markt. Und auch in Indien gilt abgelegen und in hohen Regionen hergestelltes Zeug als das beste. Oft wird weiches Hasch von guter Qualität mit einem Blattgoldstempel versehen, aber dies allein ist leider noch kein Garant für gute Qualität.



Manali

Farbe:
dunkelbraun bis schwarz

Geruch/Geschmack:
süß und voll, angenehmer Geschmack

Effekt: gutes High, geht auf Körper und Geist

Konsistenz: eher weich bis mittelhart

Preis in A'dam: ca. 8 Euro - 11 Euro / 1g

Erhältlichkeit in A'dam: öfter zu finden





Lange Zeit galt Manali als das beste Hasch, das in Indien erhältlich ist. In den 70ern stand das auf 2.000 Meter hoch gelegene Dorf Manali (Himachal Pradesh) unter dem Einfluss massig zugeströmter Drogentouristen. Die Nachfrage wuchs, die Herstellung wurde (bewusst) nachlässiger und die Qualität wurde kommerzieller, um größere Mengen exportieren zu können.
Trotzdem ist Manali immer noch etwas Besonders, vorallem wegen seinem süßen Geruch, der beim Verbrennen an Schokolade erinnert.


             Zeltende Touristen in Manali

Der Handel mit Charas ist als bedeutender Wirtschaftszweig im Himachal Pradesh anzusehen. Nicht umsonst ist es mittlerweile einer der reichsten Bundesstaaten Indiens mit extrem hoher Elektrizitätsdichte. Üblicherweise kommt Manali in Form von dicken Fingern auf den Markt nach Europa.




Malana Cream

Farbe:
dunkelbraun bis schwarz

Geruch/Geschmack:
süß und aromatisch, beim Verbrennen wie Schokolade 

Effekt: erstklassiges High zwischen Body und Mind, ohne zu ermüden

Konsistenz: eher weich bis mittelhart

Preis in A'dam: ca. 12 Euro - 15 Euro / 1g

Erhältlichkeit in A'dam: in (fast) allen gut sortierten Shops






Malana ist ein sehr kleines Dorf in der Nähe von Manali, das auf 3.000 Meter Seehöhe gelegen ist. Die idealen Vorraussetzungen für ein absolutes Spitzenhasch, wie es die Malana Cream auch tatsächlich ist.

In den Amsterdamer Coffeeshops war Malana erstmals in den 90ern erhältlich und kostete damals noch bis zu 40 Euro / 1g.
Durch den Einfluss der Europäer wurde die Anbaufläche allerdings vergrößert und man begann, auch eine kommerzielle Qualität zu produzieren. Kommerziell darf dabei aber nicht falsch verstanden werden, denn die Qualität befindet sich immer noch auf höchstem Niveau. Der hohe Preis konnte dadurch aber deutlich reduziert werden.


     Traditionell gekleidete Familie aus Malana

Malana ist ein äußerst interessantes Dorf, das eine eigene alte Kultur aufweist und über eine eigene Gesetzgebung verfügt. Die Einwohner von Malana tragen auffallende, bunte Gewänder und unterscheiden sich auch äußerlich leicht von den Indern. Sie haben nämlich oft blaue Augen und weniger platte Nasen. Die Legende sagt, es handelt sich bei den Malanas um Nachfahren der Makedonier, die unter Alexander dem Großen nach Indien gelangt sind.

Das Dorf liegt extrem abgeschieden, wird in den letzten Jahren aber immer mehr von Touristen besucht, die etwas außerhalb zelten. Vor wenigen Jahren wurde in Malana ein Staudamm gebaut, wodurch viele nepalesische Gastarbeiter nahe dem kleinen Ort siedelten. So etwas wie Verbrechen gab es in Malana nicht und die Dorfbewohner hätten nichtmal daran gedacht, ihre Häuser abzusperren. Erst als der Diebstahl durch Gastarbeiter extrem zunahm, begannen sie vorsichtig zu werden. 
Außerdem gab es 2007 einen großen Brand, bei dem ein nicht kleiner Teil der Dorfbewohner vorübergehend ihr Zuhause verlor. Obwohl es November war, breitete sich das Feuer schnell über die Holzhäuser aus. 


      Das kleine Dorf Malana auf 3.000m

Außerdem hat Malana trotz eigener Legislative seit einigen Jahren Probleme mit der Polizei in Neu Dehli, was auch mit dem gestiegenen Bekanntheitsgrad und Wohlstand zu tun hat. Die Polizei brennt regelmäßig Felder nieder. Es ist allerdings unmöglich, das gesamte Tal zu überwachen und somit können die nachgefragten Mengen noch problemlos geliefert werden.
Hoffen wir, dass die extrem eigenwillige Kultur dieses zurückgezogenen, aber freundlichen Volkes kein Opfer der Globalisierung wird!

Cup-Preise: 1 x Gold, 1 x Silber




Kashmir

Farbe: eher helles braun

Geruch/Geschmack:
extrem würziger Geruch und Geschmack, nach Räucherstäbchen

Effekt: starkes Stoned-sein ohne viel Psychedelik

Konsistenz: eher härter, unelastisch

Preis in A'dam: ca. 7 Euro - 15 Euro / 1g

Erhältlichkeit in A'dam: manchmal zu finden





Kashmir ist eine Provinz im äußersten Norden Indiens, die größtenteils von Moslems besiedelt wird. Die Pflanzen ähneln eher den Indicas in Pakistan/Afghanistan und auch das High geht viel stärker auf den Körper. Kashmir war auch die erste Region Indiens, die Siebpressen zur Haschischgewinnung eingesetzt hat. Mittlerweile ist dunkles, handgeriebenes Charas aus Kashmir eine Rarität und nur noch sehr selten erhältlich. Das Haschisch riecht sehr stark und eigen, da es bei der Herstellung angeblich mit Butterschmalz versetzt wird.


     Schwarzer Kashmiri aus Jammu

Die beiden Regionen Kashmir und Jammu sind schon seit einem halben Jahrhundert Schauplatz für einen Krieg zwischen Pakistan und Indien um die Vorherrschaft. Die Lage ist mittlereile zwar etwas entspannter, aber ein Truppenabzug wurde von Indien 2003 abgelehnt. Kashmir gilt als eine der am stärksten militärisch besetzten Regionen der Welt.


          Bewaffnete Soldaten im Kashmir

Der Preis von Kashmir(i) kann oft stark schwanken, die Qualität ist aber meist gut. Die Kashmirer sind obendrein als sehr raffinierte Händler bekannt.




Parvati

Farbe:
mittleres bis dunkles braun

Geruch/Geschmack:
wenig Geruch, leicht eisig

Effekt: starkes Stoned-Gefühl, geht auch auf Geist

Konsistenz: sehr hart

Preis in A'dam: ca. 11 Euro - 14 Euro / 1g

Erhältlichkeit in A'dam: selten, oft out-of-stock (zB Prix D'ami)





Das Parvati-Tal ist wie Manali und Malana ebenfalls im Bundesstaat Himachal Pradesh gelegen. Die besten Sorten werden auch hier auf 2.000 Meter Seehöhe und mehr angebaut. Wie auch der Kashmiri wird der Parvati fast ausschließlich mit der marokkanischen Siebtechnik hergestellt. 

Der Parvati hat den Manali bei echten Kennern in der Beliebtheitsskala in den letzten Jahren etwas verdrängt, ist aber trotzdem noch schwerer zu finden als sein dünklerer Nachbar.
Angeblich wird bei richtig gutem Parvati-Pollen aus 100kg Pflanzen nur ca. 800g Haschisch gewonnen.
Der Name Parvati steht ebenfalls für einen Gott in der hinduistischen Mythologie.


        Wilde "Ganja-Tanne" im Parvati-Tal

Cup-Preise: 1 x Silber




Jungle Hasch

Farbe:
dunkelbraun bis violett

Geruch/Geschmack:
schwacher Geruch, etwas süßlich und minzig

Effekt:
erstklassiges High, auf Körper und Geist

Konsistenz: ziemlich hart, zerbröckelt leicht

Preis in A'dam: ca. 13 Euro - 16 Euro / 1g

Erhältlichkeit in A'dam: extrem selten (zB Mellow Yellow)





Das Jungle Hasch wird in tiefergelegen Regionen (etwa 1.000 Meter) bei subtropischem Klima angebaut. Es kommt meist aus dem Parvati-Tal, dem Kulu-Tal oder auch aus dem südlichen Nepal. Obwohl die Pflanzen im heißeren Klima nicht ganz so harzig werden, ist Jungle Hasch dem Parvati meist absolut ebenbürtig.      Bei der Herstellung wird extrem sorgfältig gearbeitet und dieses Luxus-Dope ist reich an feinstem Delta-9-THC. Dadurch ist eine extrem lange Wirklungsdauer, ähnlich dem Nepal Temple Ball, vorprogrammiert!


       Subtropischer Dschungel in Nord-Indien




Black Bombay

Farbe:
tiefes Schwarz

Geruch/Geschmack:
süß und aromatisch

Effekt: eher auf den Körper hauend, aber auch geistiges Wohlbefinden

Konsistenz: meist eher weich

Preis in A'dam: ca. 6 Euro - 7 Euro / 1g

Erhältlichkeit in A'dam: eher selten (zB Andalusia CS)





Der Black Bombay war vorallem in den 70ern sehr beliebt in     Europa und hat beim Verbrennen so etwas wie einen     nostalgischen Geruch. Er wird im Osten des Landes nahe der Stadt Mumbay (bzw Bombay) angebaut. Das Hasch ist sehr potent und wird wie der Manali üblicherweise in dicken Fingern geliefert.

Die Gerüchteküche besagte, Black Bombay (und anderes schwarzes Hasch) wäre oft mit Opium gestreckt. Dies ist aber ziemlich unlogisch, da Opium um einiges teurer als Haschisch ist und man somit nicht von Strecken, sondern von Veredeln sprechen müsste. Außerdem wird wohl jeder Opium-Erstkonsument den Unterschied zum Effekt von normalem Gras leicht feststellen. 
Es gibt zwar ein Produkt in Indien, bei dem Hasch- und      Opiumreste miteinander vermengt werden. Dabei handelt es sich aber um wenig potente Überreste der beiden Drogen, die zur Verbesserung des Highs vermischt werden und ausschließlich auf dem heimischen Markt bleiben.




Rasol Cream

Farbe: dunkelbraun

Geruch/Geschmack: stark aromatisch, süßlich

Effekt: wie gutes Charas

Konsistenz: weich bis mittelhart

Preis in A'dam: ca. 9 Euro - 12 Euro / 1g

Erhältlichkeit in A'dam: selten (zB Baba CS)





Bei Rasol handelt es sich um Haschisch aus dem Osten Indiens.
Es wird ähnlich wie Charas von Hand gerieben.
Die Regionen, in denen Rasol erzeugt wird, sind im Gegensatz zu vielen anderen Haschisch-Gebieten Indiens nicht sonderlich hoch gelegen. Auffallend ist der sehr starke und aromatische Geruch,
wie man ihn bei indischem Haschisch öfter anfindet.





Rajasthani

Farbe: braun

Geruch/Geschmack:
wie Charas

Effekt: eher mittelmäßiges High

Konsistenz: leicht bröckelig, grob mit vielen Pflanzenteilen

Erhältlichkeit in A'dam: eher nicht erhältlich





Die Provinz Rajasthan ist größtenteils ein sehr karges Gebiet mit eher wenig Vegetation im Nord-Westen Indiens. Es geht direkt in die trockene Wüste Thar über. Rajasthan produziert eher für den lokalen Markt, viel Ware kommt nicht nach Europa. Dies liegt bestimmt auch an der schwachen bis mittelmäßigen Potenz des Hasches. Sprich: der Schmuggel lohnt sich einfach nicht!


            Monument in der Wüste Rajasthans




 
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