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Allgemeine Infos

Einfach ein paar basische Fakten rund um das Thema Haschisch. Von simplen Anfängerfragen zu Fakten, die bestimmt noch nicht jedem bekannt sind.



Was ist Haschisch?

Haschisch ist die Bezeichnung für das Blütenharz von weiblichen Cannabis-Pflanzen. Es kann auf verschiedene Arten gewonnen werden, uA durch die Schlag- und Siebtechnik (Marokko), Handreibung (Indien) oder mit der Eiswasser-Methode (Holland).
Haschisch wird vornehmlich in Joints oder Pfeifen geraucht, kann aber auch gegessen werden (zB in Brownies gebacken). Es gibt Haschisch in den verschiedensten Konsistenzen und Farben; die Liste reicht von hellbraun und steinhart über rot und mittelhart zu schwarz und butterweich. Das Herstellen und Rauchen von Haschisch hat in vielen Ländern eine lange Tradition.


                     Cannabis-Markt in der Schweiz 

Warum macht man Haschisch?


Eine berechtigte Frage ... denn warum rauchen die Leute nicht einfach ihr Gras, sondern sammeln unter Aufwand das Harz.
Ein Grund ist, dass wildes Marijuana bei weitem noch nicht so potent war wie modernes Indoor. Man musste also viel davon rauchen, um einen Effekt zu verspüren. Indem man aber einfach den vorallem im Blütenharz enthaltenen Wirkstoff THC sammelte, konnte die Potenz stark erhöht werden. Man suchte sich sozusagen nur die feinsten Teile der Pflanze zum Konsum aus.
Außerdem hat Haschisch eine viel höhere Dichte als einfaches Gras und ist somit für den Schmuggel eindeutig vorzuziehen.

Wie wirkt Haschisch?

Generell sind 2 verschiedene Arten von Effekt zu unterscheiden: der helle und der dunkle Turn. Die Bezeichnung richtet sich nach der Farbe des Hasches. Helles Hasch wird aus Sativa oder Indica gewonnen und wirkt auf den Kopf, regt die Gedanken an und macht nicht allzu müde. Dunkles Hasch ist nicht sehr psychedelisch, wirkt aber stark auf den Körper und plättet einen angenehm.
Man sagt auch, helle Ware macht eher high und dunkle Ware eher stoned. Ausnahmen sind zwar eher selten, aber bestätigen die Regel.


             Schmuggel-Routen von Haschisch (rot) und Marijuana (grün)

Wo wurde Hasch erfunden?

Das lässt sich leider nicht genau sagen. Die Siebtechnik wurde wahrscheinlich in Marokko erfunden, und kam von dort in den Libanon und teilweise auch nach Afghanistan. Die Handreibetechnik stammt aus dem Himalaya-Gebirge oder evtl. auch aus Afghanistan. Der Ursprung der Eiswasser-Technik lässt sich dagegen genauer bestimmen, sie wurde vor etwas mehr als 10 Jahren in Kalifornien (USA) entwickelt und setzte sich vorallem in Holland schnell durch.


 Wichtigste Sorten (Ganja, Türke, Libanon, Marokk, Afghane, Hasch-Öl)

Welche Wirkstoffe enthält Hasch?

In der weiblichen Cannabispflanze sind unzählige von Wirkstoffen enthalten, die teilweise noch garnicht alle genau untersucht sind. Ich beschränke mich hier auf die, die als für den Effekt wichtig eingestuft wurden.

THC (Tetrahydrocannabinol):
Ist der Wirkstoff, der den User im Kopf high macht. THC ist der wichtigste Wirkstoff im Haschisch.

CBD (Cannabidiol):
Dieser Wirkstoff unterstützt einige Effekte des THCs, andere werden aber wieder schwächer. Generell sorgt CBD dafür, dass das High auch im Körper gespürt werden kann. Umso höher der CBD-Anteil ist, umso schneller wird es auch müde machen.

CBN (Cannabinol):
Wenn Haschisch zu lange oder falsch gelagert wird, wandeln sich THC und Cannabidiol in Cannabinol um. Dieser Wirkstoff ist eher nicht gewollt, da er das High schneller enden lässt und eine weniger angenehme Wirkung auf den Körper hervorruft.

THCV (Tertrahydrocannabivarin):
In Gras, das extrem stark riecht, ist oft THCV enthalten. Der Wirkstoff macht die Intensität des Highs noch intensiver, lässt es dafür aber auch etwas schneller enden.

CBC (Cannabichromene):
Ist in seiner reinen Form noch nicht psychoaktiv, mit THC zusammen zeigt es aber eine leichte Wirkung. Bei falscher Lagerung oder zu viel Lichteinfall wandelt sich CBC ins unerwünschte CBL (Cannabicyclol) um.


     Diverse Hasch-Sorten (uA Temple Ball, Ice-o-Lator)

Gibt es verschiedene Arten von Cannabis?

Oh ja, die gibt es. Generell wird zwischen Cannabis Indica und Cannabis Sativa unterschieden. 
Indica schlägt weniger auf den Kopf und mehr auf den Körper; 
die Pflanzen sind meist kleiner und buschiger. Der Anteil an CBD 
ist bei Indica immer relativ hoch. 
Bei Sativa handelt es sich um große, dünnere Pflanzen. Das High ist meist anregend (Up-High) und macht nur wenig müde, da kaum CBD enthalten ist. Genauer kann man aber 5 Chemotypen von Marijuana unterscheiden.

Chemotyp I:
Pflanzen werden bis zu 4 Meter hoch, die Äste wachsen seitlich oder nach oben. Enthält mittel bis viel THC, dafür sehr wenig CBD. Chemotyp I sind Sativa-Sorten.
In Marokko, Südafrika, Lateinamerika, Jamaica, Indien.

Chemotyp II:
Die Pflanzen enthalten viel THC, dafür aber auch viel CBD. Die Sorten sind sehr harzreich, die Äste wachsen nach oben. Pflanzen können 1 - 3 Meter hoch werden. Manchmal sind sie auch sehr buschig mit reichlich dichten Blättern. Meist handelt es sich hierbei um Indica.
In Afghanistan, Nepal, Pakistan, Nord-Indien, Libanon, Marokko, Türkei, Thailand.

Chemotyp III:
Wird bis zu 6 Meter hoch, Äste wachsen dabei kurz und gleich lang. Die Form erinnert an einen Zylinder. Chemotyp III enthält viel CBD, aber nur sehr wenig THC. Dieser Hanf wird vorwiegend für die Industrie genutzt (Hanffasern).
Im gemäßigten Klima (Europa, USA, Kanada, Russland etc.).

Chemotyp IV:
Kann Gras wie Chemotyp I oder II sein, das zusätzlich noch THCV enthält. Es handelt sich dabei um äußerst potente Sorten!
In Afghanistan, Pakistan, Indien, Nepal, Südafrika, Ghana.

Chemotyp V:
Ebenfalls Industrie-Hanf, der hauptsächlich den Wirkstoff CBGM enthält, der nicht psychoaktiv ist.
In Japan, Korea und China zu finden.


          hausgemachtes Hasch-Öl

Was ist Haschisch-Öl?

Es handelt sich hierbei um dickflüssiges Öl, das mit Hilfe eines Lösungsmittels aus dem Haschisch extrahiert wird.
Das Öl kommt meist aus Marokko oder Europa, selten auch aus Afghanistan oder dem Libanon. Zur Herstellung verwendet man nur selten Spitzen-Dope und als Lösungsmittel wird oft Petroäther oder Wundbenzin verwendet (anstatt reinem Alkohol). Es riecht leicht chemisch und wird je flüssiger, umso wärmer es ist. Der Turn ist extrem dunkel und meist auch sehr stark.
Haschisch-Öl ist extrem dicht und konzentriert, daher für den Schmuggel noch geeigneter. Trotzdem hat es sich in Europa nie richtig durchgesetzt. In Amsterdam wird Hasch-Öl aufgrund seiner Wirkung und seines hohen THC-Gehalts als harte Droge eingestuft und ist somit nicht frei verkäuflich!



Ist Haschisch illegal?

In Holland ist Haschisch in sogenannten Coffeeshops frei verkäuflich an alle Personen über 18 Jahre. Auch in einigen Städten Kanadas (Toronto) wurde Cannabis entkriminalisiert. In den meisten anderen Ländern der Welt ist es illegal, der Konsum wird aber sehr oft toleriert und nicht wirklich als Verbrechen angesehen (im Gegensatz zum Verkauf!).
In Österreich beispielsweise ist der Besitz und Handel strafbar, Konsum allein aber nicht. In Spanien gilt das Anti-Drogengesetz nicht für die eigenen 4 Wände. In Berlin gelten 5g Haschisch noch als Eigenbedarf, was strafrechtlich nicht verfolgt wird. Und Uruguays Hauptstadt Montevideo gilt inoffiziell als 2. Amsterdam (mit billigeren Preisen und besserem Wetter).
Andererseits gibt es aber auch Länder wie Kuwait oder Malaysia, in denen ein kleiner Hasch-Konsument vor dem Gesetz manchmal genauso streng bestraft wird wie ein Heroin-Dealer (nämlich mit über 5 Jahren Gefängnis für ein paar Joints).

 
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